SELMA & FRU SELMA - ein Schnitt, unendlich viele Möglichkeiten

SELMA & FRU SELMA - ein Schnitt, unendlich viele Möglichkeiten

Es gibt Schnitte, die näht man einmal – und dann verschwinden sie im Ordner.
Und es gibt Schnitte, die werden zum Dauerbrenner, weil sie immer wieder anders aussehen können.

SELMA (für Kinder) und FRU SELMA (für Damen) gehören ganz klar zur zweiten Kategorie: ein Hoodie-Schnitt, der schon ohne AddOn unglaublich viel mitbringt – und mit AddOn erst recht zur Varianten-Maschine wird. Denn Das AddOn macht aus dem Hoodie ein Kleid, bzw. viele verschiedene Kleider!

In diesem Beitrag zeige ich dir, was alles im Ebook steckt: von klassischem Hoodie über Hoodie mit Schößchen bis zu Kleid-Varianten mit AddOn – für Kinder und Damen.

 

Die Ebooks findest du hier (einfach auf das Bild klicken):

   

 

SELMA & FRU SELMA ohne AddOn: Hoodie-Baukasten mit vielen Optionen

SELMA ist im Kern ein Hoodie-Schnitt – aber eben nicht „nur“ ein Hoodie. Du kannst schon im Grundschnitt richtig viel variieren:

1. Teilung: sportlich, modern oder verspielt

Die Teilung macht Selma zum perfekten Schnitt für Colorblocking, besondere Stoffkombis oder kleine Design-Highlights.

Die Bauchtasche kann direkt in die Teilung eingenäht werden und ist damit richtig sauber eingearbeitet. Wenn du die Teilung ein Stück nach oben verlegst (siehe drittes Bild), kannst du ebenfalls einen tollen Effekt erzielen.

Auch beim Kinderschnitt sind Teilungen enthalten und mega praktisch für Unis, aber auch für Motiv- und Panelstoffe.

 

2. Optionale Bauchtasche: auch ohne Tasche mega cool

Die Bauchtasche kannst du nähen – musst du aber nicht. Auch ohne Tasche ist Selma ein richtig cooler Hoodie, besonders, wenn du Panelstoffe in Szene setzen willst oder einen schlichten Sweater ohne Schnickschnack bevorzugst.

 

 

3. Mit Kapuze oder ohne

Du willst es eher sportlich? Dann Kapuze. Du willst es cleaner? Dann ohne. So passt Selma zu ganz unterschiedlichen Stilen – und auch super zu verschiedenen Stoffen.

Ersetze die Kapuze einfach durch ein Halsbündchen und schon hast du einen gemütlichen Sweater für jede Gelegenheit.

 

4. Das Highlight: Hoodie mit angekräuseltem Schößchen (2 Varianten)

Jetzt kommt der Part, der Selma so besonders macht: Aus dem Hoodie wird im Handumdrehen ein Tunika-Hoodie – mit angekräuseltem Schößchen. Und davon gibt’s gleich zwei Varianten.

Variante A: Schößchen vorne & hinten gleich lang

Diese Variante ist klassisch und super harmonisch, weil das Schößchen vorne und hinten optisch gleich lang ist. Durch die gerundete Form wirkt der Look weich und verspielt – je nach Stoffwahl aber genauso gut auch schlicht und modern.

Variante B: Schößchen „Vokuhila“ (vorne kürzer, hinten länger)

Hier wird’s ein bisschen frecher: Bei der Vokuhila-Version ist das Schößchen vorne kürzer und fällt nach hinten länger aus. Das macht den Hoodie besonders spannend, bringt Bewegung rein und wirkt oft einen Tick raffinierter – kann aber mit verspielten Stoffen auch total romantisch werden.

Im Probenähen ist diese Variante nur für Kinder entstanden. Aber ich kann es mir auch für Damen richtig hübsch vorstellen! Was meinst du?

 

5. Verlängerung möglich: gerades Hoodiekleid

Wenn du es weniger verspielt, dafür lässig und alltagstauglich willst, kannst du Selma auch zum geraden Hoodiekleid verlängern. Das ist perfekt für:

  • unkomplizierte Alltagskleider
  • sportliche Looks
  • kuschelige Winter-Varianten aus Sweat oder French Terry

Hier hat sich wiederum niemand an die Kinderversion getraut. Aber vielleicht ist das auch eher ein Erwachsenen-Look. 

 

 

Mit AddOn: noch mehr Kleid-Varianten zaubern

Und wenn du denkst „mehr geht nicht“: Doch! Mit dem AddOn wird Selma endgültig zum Kleid-Baukasten.

Du bekommst drei unterschiedliche Rockvarianten (Stufenrock, Rüschenrock und schlichter Rock) sowie Ärmelrüschen und Ballonärmel. So kannst du dir deinen Look immer wieder neu zusammenstellen – von schlicht bis verspielt – und endlos kombinieren.

 


Stoffempfehlung: So wirkt Selma je nach Material

Selma ist ein echter Verwandlungsschnitt – und die Stoffwahl entscheidet, ob dein Ergebnis eher klassischer Hoodie, kuscheliges Kleid oder leichtes Übergangsteil wird.

Für den klassischen Hoodie-Look eignen sich besonders gut:

  • Sweat / Wintersweat: schön cozy, perfekt für kühle Tage
  • French Terry: etwas leichter, aber trotzdem hoodie-typisch und super bequem

Auch als verlängertes Hoodie-Kleid oder Schößchen-Hoodie funktionieren Sweat und French Terry richtig gut – vor allem, wenn du es gemütlich magst.

Auch Struktur-Jacquard eignet sich super für Hoodies, Sweater und Kleider.

Für Herbst & Frühling (oder wenn du es nicht ganz so dick möchtest) ist Selma auch toll aus Jersey (z. B. Baumwolljersey oder etwas stabilerer Jersey). Das macht Selma leichter und weicher – ideal für Übergangslooks.

Für die Kleid-Varianten aus dem AddOn kannst du beim Rockteil richtig schön spielen:

  • Musselin: luftig, weich, herrlich verspielt
  • Popeline: schön in Form, alltagstauglich
  • Viskose-Webware: fließender Fall 
  • Leinen und Leinenmischungen: natürlich, strukturiert, besonders im Sommer mega 

Tipp: je nach Style und Jahreszeit kannst du das Oberteil aus Sweat, French Terry oder Jersey dazu kombinieren.

 

Fazit: Selma ist ein Schnitt zum Immer-wieder-Nähen

Am Ende ist Selma genau das, was wir uns alle wünschen: ein Schnitt, der mit dir mitgeht. Heute ein schlichter Hoodie, morgen ein Schößchen-Hoodie und mit AddOn wird daraus deine ganz persönliche Kleid-Spielwiese. Probier dich aus, kombiniere nach Lust und Laune – und vor allem: näh dir Teile, die du wirklich gern trägst.


Wenn du Selma schon genäht hast, zeig sie mir super gern – ich freue mich riesig über eure Varianten!

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